Waldspaziergang am 26. Mai 2024

Als Stadtteilgruppe der GRÜNEN in Dornberg verbindet uns die Wertschätzung für Natur und Landschaft direkt vor unserer Haustür. Immer wieder erreichen uns Wünsche, den Wald in unserer unmittelbaren Umgebung besser kennenzulernen und mehr über seine Bedeutung, Entwicklung und Zukunft zu erfahren.

Diesen Wunsch greifen wir gerne auf und laden herzlich zu einer geführten Waldexkursion ein. Die Führung richtet sich sowohl an unsere Mitglieder als auch an interessierte Dornbergerinnen und Dornberger, die neugierig sind und mehr über den heimischen Wald erfahren möchten.

Termin: Sonntag, 26. Mai 2024, Start um 11:00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz an der Gaststätte „Schwedenfrieden“

Die Exkursion wird von Andreas Wiebe, ehemaliger Leiter des Landesbetriebs Wald und Holz NRW, begleitet. Er vermittelte fachliche Hintergründe zur Situation und Entwicklung des Waldes und ordnete diese aus praktischer wie auch politischer Perspektive ein. Zur Vertiefung möchten wir auf das NW-Interview mit Andreas Wiebe zur Situation der Wälder in NRW verweisen: „Die Klimakrise rast“: So steht es um die Wälder in NRW

Wir freuen uns auf einen regen Austausch.

Aus dem Interview zu der Frage „Was halten Sie von den Plänen der Landesregierung, in Zukunft Windräder in geschädigten Wäldern aufzustellen?

Da sage ich: na endlich. Es war ein großer Fehler in der letzten Legislaturperiode, die Windenergie-Nutzung im Wald zu stoppen. Der Wald leidet unter der Klimakrise, da muss man unbedingt alle Potenziale nutzen, weg von Kohle und Gas zu kommen. Und wenn man sagt, man möchte die Windräder nicht so nah an den Menschen haben, dann ist man im Wald, das ist logisch. Und die Räder würden schließlich nicht in Naturschutzgebieten oder Nationalparks aufgestellt, sondern verträglich für Natur und Landschaft. Auf der anderen Seite kann das für die Forstbetriebe und Waldbesitzer, die durch die kaputten Fichten einen wesentlichen Teil ihres Vermögens verloren haben, eine ökonomische Brücke über die nächsten Jahrzehnte sein. Es ist also in jeder Beziehung unerlässlich.